Heute kein „normaler“ Reisebericht wie bisher…

 

Gerade will ich mit den weiteren Stationen und am Anfang noch schönen Erlebnissen nach San Martin de los Andes starten und merke, das kann ich jetzt nicht.

Wir sind zwar in einer komfortablen Quarantäne in einem Hotel in Buenos Aires, dürfen das Haus nicht verlassen - die Eingangstür ist abgeschlossen - und ich hätte Zeit.

Aber es geht nicht… Die letzten Tage sind zu übermächtig im Kopf!

Wenn ihr wissen wollt, was wir seit meinem letzten Webseiteneintrag erlebt haben: Ihr findet alles auf Polarsteps - der Link dazu findet auf der rechten Seite, sobald ihr unsere Webseite aufruft.

In der 14-tägigen Quarantäne zu Hause werde ich - denke ich - wieder die Energie und auch den Wunsch haben, weiterzuschreiben und damit vielleicht auch all dem Irren und Wirren der letzten Tage Positives entgegenzusetzen.

Es ist mir noch ein Anliegen zu betonen und vielleicht mag es seltsam für euch klingen:

Wir halten die drastischen Maßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben hier inklusive Ausgangssperre hier in Argentinien prinzipiell für richtig, um die Pandemie einzudämmen.

Für uns persönlich bedeuten sie seit einer Woche einen Wettlauf mit der Zeit und das Gefühl, dass uns Deutsche hier keiner mehr will, was uns zum Teil sehr deutlich gezeigt wird. Woher sollen die Menschen wissen, dass wir schon länger als 6 Monate in Südamerika unterwegs sind? Es steht uns nicht auf der Stirn geschrieben!

Wir haben jedoch auch intensive Hilfe, Unterstützung und Aufbauendes erfahren - von unserem Verschiffungsagenten Pablo hier in Buenos Aires, der sich ohne Ende für uns eingesetzt und die Verschiffung unseres Wohnmobils ermöglicht hat, von unserem Freund Olaf, der tagelang die Telefondrähte für uns heiß laufen ließ und unsere Flüge immer wieder für uns umgebucht hat, wenn sie storniert wurden und von allen, die sich über Polarsteps und Whatsapp bei uns melden und uns darin bestärken, dass wir es schaffen, morgen nach Hause zu fliegen - darauf vertrauen wir heute!!!

Wir sind unseren Helfern unendlich dankbar !!!

 

Passt auf euch auf, bleibt gesund und haltet euch an das heute beschlossene Kontaktverbot!

Wir möchten euch gesund wissen und all unsere Lieben zu Hause gesund wiedersehen!!!

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Here the horror story begins - we stop temporarily for our typical reporting.


Since we left Mendoza we are completely in emergency mode, from one day to the other the president announced the State of emergency and we are fighting against time to leave the country. We lost the battle at least twice. Details later…..

In a nutshell, we missed the chance to escape to Uruguay by 12 hours - border closed. Then we tried to ship our motorhome from Buenos Aires (port is called Zarate), which works well in the beginning, till they closed the port on the day of our delivery. Only by the huge effort of our agent Pablo we are able to drop our vehicle on Friday 4 pm, just a few minutes before they closed completely.

Our agent also found a hotel for us in downtown Buenos Aires which was not already closed and which was willing to host us for the coming 3 days.

Only with the help of our Lufthansa friend Olaf we were able to find a flight after Lufthansa has cancelled 2 bookings already and all hotlines blocked for hours.

So we are hoping to fly home on Monday morning via Sao Paulo - Zürich - Frankfurt, only a short trip of 31 hours.
But this is nothing, compared what we have experienced in the days before - details will follow soon. We will have plenty of time when we will be sitting at home enjoying 2 weeks of a quiet quarantine.

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